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Adduktoren

Die Adduktoren haben ihren Namen der Funktion zu verdanken, die sie im Muskel- und Skelettsystem ausführen. Sie ziehen ein Körperglied an den Körper heran (v. lat.: adducere „hinführen“, „hinziehen“). Ihre Gegenspieler sind die Abduktoren, welche das Körperglied wieder in die Ausgangslage zurückziehen beziehungsweise es vom Körper wegziehen.

Adduktoren der Hände und Füße

Zu der komplexen Funktion der Hände und Füße leisten die Adduktoren ihren Beitrag. Sie sorgen dafür, dass die Großzehe zu den kleinen Zehen herangezogen wird, analog der Daumen zu den Fingern und auf die Handinnenfläche, was für ein feinmotorisches Greifen, zum Beispiel beim Pinzettengriff erforderlich ist.

Oberschenkeladduktoren

Die Adduktoren der Oberschenkel befinden sich an deren Innenseite. Sie sind eine Muskelgruppe, bestehend aus 5 einzelnen Muskeln, die im Wesentlichen die Aufgabe hat, die Oberschenkel an den Rumpf zu ziehen. Sie stabilisiert Beinachse und Becken beim Laufen und gewährleistet die Führung der Kniegelenke. Die komplizierten Vorgänge werden durch die einzelnen Muskeln der Adduktorengruppe ermöglicht, so die Außenrotation und Beugung des Oberschenkels im Hüftgelenk sowie die Innenrotation. Ein Muskel der Adduktorengruppe, der Musculus gracilis, zieht sowohl über das Hüft- als auch über das Kniegelenk hinweg. Er bewirkt neben der Adduktion auch die Beugung im Hüftgelenk sowie die Innenrotation und Beugung im Kniegelenk.

Adduktorenzerrung

Fehlbelastungen oder Überlastung können zu einer Verkürzung und damit einer dauerhaften Verspannung der Adduktoren führen. Am Muskelansatz, der bei den Adduktoren des Oberschenkels am Schambein liegt, kommt es dann zu einer Reizung oder sogar zu einem Einriss und zu unangenehmen Schmerzen in der Leistengegend. Dem kann durch gezielte Dehnübungen mit Anspannung und Entlastung dieser Muskelgruppe vorgebeugt werden.